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Mallorca 2018


Wechselhaftes Wetterglück

Mit diesen Stichwörtern kann man unsere Reise nach Mallorca im April 2018 trefflich beschreiben. Wir hatten nämlich alle Wettervariationen die man sich so vorstellen kann in dieser einen Wochen – Sturm, Regen, Hagel,  Sonnenschein – und wenig Wärme! Zum Glück hat es nicht geschneit 😉

Nach einem langen Winter und der Sehnsucht nach Sonnen und Wärme war die Vorfreude auf diese Reise unendlich groß – diese Vorfreude wurde uns schon am Flughafen genommen. Es hatte “angenehme 13 Grad” und es wehte heftiger Wind – so fühlte es sich wie 10 Grad an. Als erster wurde deshalb gleich einmal die (einzige) Jacke aus dem Koffer gepackt!

Unser Hotel lag in Deiá – mit wunderschönem Blick auf das Meer und (wenn es die Wolkendecke zuließ) täglichem Sonnenuntergang. Warm eingepackt waren dann meine Kamera und ich zur Stelle – denn wie nun ja schon bekannt sein sollte liebe ich nicht nur das Meer sondern auch Sonnenauf- und Sonnenuntergänge :-).

Täglich in der Früh studierten wir den Wetterbericht und suchten die “sonnigsten” Orte auf der Insel – so kamen in einer Woche immerhin gefahrene 1400 km zusammen ;-). Wir kamen auf ganz Mallorca herum – besonders gut gefallen hat und dabei: Sòller und Port Sòller, Pollenca, Cap Fermentor (fast keine Leute – war ihnen wohl allen zu kalt ….), Colonia de Sant Jordi, Ses Salinas und Valdemossa. Natürlich waren wir auch in der Hauptstadt Palma und hatten sogar Glück – als wir aus der Parkgarage kamen hörte es zu regnen auf!

Wir hatten aber nicht nur schlechtes Wetter – nein es gab drei schöne Tag – wenn auch die Temperatur nicht so ganz unseren Wünschen entsprach. Egal, wir nutzen diese Tage für Wanderungen. Alle drei Wanderungen unternahmen wir direkt im Küstenbereich – es war einfach nur wunderschön so direkt neben dem Meer zu wandern. Ziel war zweimal ein einsamer Strand (“Caló des Màrmols” und “Cala Barques”)- wir haben die Pausen am Strand jedesmal unendlich genossen. Ich war sogar mit den Zehen im Wasser – zum Schwimmen war es MIR definitiv zu kalt. Andere Touristen waren das schon mutiger…

Am Tag unsere Abreise nutzen wir ein langes Sonnenfenster um uns fast zwei Stunden am Strand zu legen – es war unglaublich entspannend und die Sonne im Gesicht tat so gut. Am Tag der Abreise kam das Sommerwetter nach Mallorca – aus diesem Grund blieben wir auf dem Weg zum Flughafen noch einmal für eine Strandstunde am Meer stehen – in Peguera. Noch war dieser Ort eher verlassen und wir hatten den Strand fast für uns alleine – im Hochsommer muss es sich hier aber gewaltig abspielen. Genauso wie auf der Ostküste – viele Badeorte kamen uns verlassen und trostlos vor – aber alles weist darauf hin, dass dort im Sommer Hochbetrieb stattfindet. Wie alle die Touristen auf den Stränden Platz haben sollen blieb uns ein Rätsel.

Achja – um diese Jahreszeit ist übrigens die Hochsaison der Radfahrer! Manchmal war es als Autofahrer wirklich etwas mühsam, wenn man versuchen wollte auf schmalen Straßen riesige Gruppen an Radfahren zu überholen – vor allem wenn dann auch noch ein Reisebus entgegenkam! Andererseits habe ich die Radfahrer (fahre ja selber gern mit dem Rad) bewundert, dass sie sich all diese Passstraßen angetan haben! Hut ab!

Nach 2016 war ich nun zum zweiten Mal auf Mallorca – abseits von Ballermann & Co ist die Insel wunderschön und man findet viele traumhafte Plätze. Vielleicht versuchen wir einmal einen dritten Besuch der Insel im Herbst – da soll das Wetter angeblich beständiger sein 😉







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